Rahmenprogramm 2018 – Dyke*March Rhein-Neckar – Juni bis August

Wie beim ersten Dyke*March Rhein-Neckar gibt es auch 2018  wieder ein buntes und vielseitiges Programm, um LesbenFrauenKulturGeschichte sichtbar und erlebbar zu machen.

Im Juni, Juli und August 2018 zeigt sich der Rhein-Neckar-Raum von seiner starken lesbischen Seite.

Die einzelnen Veranstaltungen sind – je nach Ort und Art – sehr unterschiedlich ausgerichtet – etwa  barrierefrei, frauen*spezifisch, offen für alle Geschlechte, mit oder ohne Eintritt, mit oder ohne Kooperationspartner*innen und dergleichen. Daher mögen die Details direkt nachgeschaut werden.

Die Seite ist seit Mai im Aufbau und wird passend zum Programmstart in all den nötigen Einzelheiten und Formatierungsfinessen fertig sein.

 


Neckarperlen – queerfeministischer Stadtrundgang zur Ortsgeschichte Heidelberg
3. Juni 2018, Sonntags, 12 Uhr, Haus Buhl – Heidelberg, Hauptstraße 234

Die stadthistorische Spurensuche durch Heidelberg beleuchtet einen bunten Strauß an Leben – von namhaften und namenlosen Menschen, von befreienden Bewegungen, von Verfolgung, Terror, rhythmischer Sinneslust und anderem mehr. Zu sehen sind neue und vertraute Orte, die mit queerfeministischen Perspektiven angefragt werden.

Der Rundgang ist Teil des Ladyfest Heidelberg.  Spenden sind willkommen, ebenso alle Geschichtsfreund*innen. Die Route wird barrierefrei ausgerichtet sein – dem Kopfsteinpflaster zum Trotze – bitte auf hochhackige Fußkleidung verzichten.

+++ Queer in the City — Walking tour: Heidelberg’s Queer History +++

The city-historical search for traces sheds light on a colourful bouquet of life — of the well-known and the nameless people, of liberating movements, of persecution, terror, rhythmic joy, and more. We will visit unknown and familiar places, and explore those through a queer-feminist perspective. The walking tour is part of the Ladyfest Heidelberg. Save the date: 03.06.2018, 12 Uhr Treffpunkt wird noch bekannt gegeben (Meeting point TBA)

Mehr als schöner wohnen.
Frauenwohnprojekte zwischen Euphorie und Ernüchterung.

Freitag den 15. Juni 2018  ab 18.30 Uhr im Stadthaus Mannheim – N1 – Raum 3, mit Fahrstuhl barrierefrei

Autorinnenlesung mit Blick auf lesbische Lebensweisen: Was wird im Alltag von Frauenwohnprojekten aus Visionen und Vorsätzen? Dieser Frage sind Ruth Becker und Eveline Linke – selbst projekterfahren – in Befragungen von vierzig Frauen aus neun unterschiedlichen Frauenwohnprojekten nachgegangen. Zur Sprache kam in den Befragungen allerlei ›Unerhörtes‹, etwa die spezielle Dynamik, in der sich die individuellen Umgangsweisen der Bewohnerinnen mit den gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen überkreuzen.
N1, das Stadthaus liegt direkt am Paradeplatz, dem zentralen Ort des ÖPNV mit vielen Haltestellen aus allen Richtungen.

Es laden ein: SAFIA-Rhein-Neckar und Freundinnen (Selbsthilfe allein lebender Frauen im Alter)  und die Lesbisch-Schwule Geschichtswerkstatt Rhein-Neckar, N.N.: women only.
Spenden willkommen.

27. Juni 2018: CSD-Empfang des Sozialministeriums Baden-Württemberg in Stuttgart etwa 19 Uhr N.N.

 

Lesbenlounge 2016 – Begegnungen im Innenhof vom „Dschungel“

LesbenLounge 2018

Samstag am 30.6.2018 um 19.30 Uhr im „Dschungel – Frisör und Mode“ in  S 6,3 (das ist eine vollständige Adresse in den Mannheimer Quadraten)
Gemeinsam chillen und in der Pride-Saison ankommen – mit einem besonderen L-Quissimo: Wer erkennt am schnellsten bekannte Lesben, lesbische Orte und Veranstaltungen ? Mit Freude und Vergnügen raten; es gibt Preise zu gewinnen.
Alle Lesben* und Freundinnen* sind herzlich eingeladen!
Kein Eintritt. Spenden** willkommen.
* Menschen, die sich als „Frau“ identifizieren – egal ob cis*, trans* oder inter*.
**Mit Spenden unterstützen wir den Dyke March am 10. August 2018.

Es laden ein: Lesbisch-schwule Geschichtswerkstatt Heidelberg-Ludwigshafen-Mannheim / Rhein-Neckar, PLUS – Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V., Wirtschaftsweiber Rhein-Neckar.
WW_RG Rheinneckar_Flyer Lesben Lounge_v3-23.02.2018

  Dyke-Lounge 2018 –  on 30 June .2018 at 7.30 p.m.

Let’s chill out and start the Pride-season in Mannheim together! This time with a special L-Quiz: Who can recognize well-known lesbian personalities, places and events? There are cool prizes to win!
All
lesbians* and women friends* invited!
Free entrance. Donations** and fun welcome!

*Female identifying persons – egal ob cis*, trans* oder inter*.**Your extra donations support the Dyke*March Rhein-Neckar on 10 August 2018

queer in the city. Spaziergang zur queeren Geschichte Mannheims

1.Juli 2018, Sonntag, 14.30 Uhr, Frauenbuchladen Xanthippe T 3,4 Mannheim

Die  stadthistorische Spurensuche durch Mannheim beleuchtet einen bunten Strauß an Leben.
Berichtet wird von namhaften und von namenlosen Menschen, von befreienden Bewegungen, von Verfolgung, Terror, rhythmischer Sinneslust und anderem mehr.
Zu sehen sind unvertraute und vertraute Orte, die mit queerfeministischen Perspektiven  gesehen und angefragt werden.
Eingeladen sind alle, die an queerer Geschichte Interesse haben, der Rundgang ist barrierefrei.
Nach dem Hören und Sehen, können im Anschluß gerne Törtchen im Cafe gegessen werden. UKB

 

Selbstbehauptung für Lesben und frauenliebende Frauen
Ein Seminar zu Selbstwert, Selbstbehauptung und Selbstfürsorge ab 18 – 80 Jahren

Montag  02. + Dienstag  03. Juli 2018 jeweils von 18 – 21 Uhr

Der PARITÄTISCHE, Poststraße 11 / Ecke Kurfürsten-Anlage Heidelberg

Frauen und Lesben kennen unterschiedliche Übergriffe – von Ignoranz über Anmache bis hin zu Vergewaltigung. Diese Übergriffe in den jeweiligen Situationen frühzeitig zu erkennen, sich entsprechend davor zu schützen, ist Ziel dieses Seminars. Auch wenn sich die gesellschaftliche Situation lesbischer Frauen in den letzten Jahren verbessert hat, müssen lesbische Frauen dennoch unterschiedliche Formen der Diskriminierung erfahren.

Unter Berücksichtigung weiblicher Lebenswirklichkeiten sollen die eigenen Stärken und Potentiale bewusst wahrgenommen und erlebt werden mit Methoden wie: Wahrnehmungsübungen, Atem- und Stimmtraining, Körpersprache, Übungen zum Grenzen setzen, einfach zu erlernende Techniken der Selbstverteidigung, Informationen zum Thema

Kosten: keine, Spenden willkommen, Finanziert durch die Stadt Heidelberg
Gruppengröße: 8- 12 Teilnehmerinnen

Seminarleitung: Edith Kutsche – Erziehungswissenschaftlerin M. A., Wen-Do Trainerin, Fachberaterin für Psychotraumatologie (DIPT), Systemische Therapeutin (DGSF)

Wir bitten um Anmeldung spätestens zwei Werktage vor Kursbeginn unter:

info@frauennotruf–heidelberg.de    oder:Tel.: 06221 – 18 16 22  

 

 

Chavela

Do, 5.7. und Sa, 7.7. um  19.30 Uhr, sowie  Mittwoch, 11.7. um 17.30 Uhr

Chavela, 1919 als Isabel Vargas Lizano geboren und 2012 verstorben, war Pionierin der mexikanischen Musik, weltberühmt für ihre mit rauchiger Stimme dargebotenen Rancheras, eine traditionelle mexikanische Musikgattung. Sie war eine Ikone der mexikanischen lesbischen Community, trat schon in den 1950ern in Hosen auf, war eine Provokation für die machistische Gesellschaft, wurde zur Muse von Pedro Almodovár. Roter Faden des Dokumentarfilms sind Aufnahmen von 1991 mit Chavela, die in entspanntem Plauderton mit einer Gruppe junger lesbischer Bewunderinnen spricht: Ein Interview, das sie nach jenen zwölf Jahren gab, die sie an Alkoholabhängigkeit und eine schmerzliche Trennung verloren hatte, und bevor sie in Madrid wieder große Bühnenerfolge feiern konnte. Regie : Catherine Gund, Daresha Kyi. Dokumentarfilm. 93 Min. OmdtU. FSK: 6 J
Cinema Quadrat Mannheim Collinistraße

Herzlich Willkommen zur Weinprobe am 06.07.2018 von KulturPlusLust im Weingut Meinhardt im schönen Dörfchen Gönnheim, in der Pfalz.

Der familien- und heimatverbundene Winzermeister Wolfram Meinhardt arbeitet sehr erfolgreich daran, mit jedem neuen Jahrgang eine weitere Stufe auf der Qualitätsleiter zu erklimmen. Er behält Traditionen und das nachhaltige Wirtschaften bei. Keine Chance in der Winzerehre der Meinhardt`s haben die Trends von im Labor gestylten Modeweinen mit oftmals hübschen Außenfassaden und umso enttäuschenderen Gesamteindrücken. Kein Blendwerk, sondern handfeste Qualität – dafür steht und bürgt der Winzermeister Wolfram Meinhardt. Meinhardt versucht im Rahmen seiner ökonomischen Möglichkeiten eine möglichst ökologisch-nachhaltige Bewirtschaftung zu betreiben. Es werden keine Insektizide oder Unkrautvernichter verwendet.

Anmeldung: bei team@plus-mannheim.de und durch Überweisung unter dem Stichwort „Weinprobe“ mit vollständigem Namen auf folgendes Konto:

Förderverein PLUS, VR Bank Rhein Neckar

IBAN: DE94 6709 0000 0093 5645 02

BIC: GENODE61MA2

Anmeldeschluß : 03. Juli 2018

Die Anmeldung ist erst nach Eingang der Gebühren verbindlich. Bei Absage werden die Kosten (abzüglich 10,- Verwaltungsgebühr) nur erstattet, wenn ein Ersatz gefunden werden kann.

Preise: p. P. Abendessen (veg. Küche nur möglich bei weglassen der Wurst), Übernachtung, Weinprobe, Frühstück
mit Übernachtung 65,00 Euro, ohne 30,00 Euro

Guter Wein, angenehmes Klima und „lecker pälzisch“ Essen in freundlicher Atmosphäre wartet auf Euch.


Dyke*March Cologne –  Samstag 8. Juli, 18 Uhr

Wochenendausflug von Dykes aus dem Rhein-Neckar Raum nach Köln. Individuelle Lösungen führen zum Treffen der Dykes vor Ort, am Roncalliplatz als DY*M Rhein-Neckar mit T-Shirts, Banner, Pauken und Trompeten….

Mädchen in Uniform – Spielfilm (1931) DAS ORIGINAL
Freitag den 13.7., 19.30 Uhr

Die 14jährige Halbwaise Manuela von Meinhardis kommt an ein Stift für höhere Töchter in Potsdam, in eine militärisch durchorganisierte Welt strengster preußischer Disziplin. Die Lehrerinnen sind rigoros im Umgang mit den jungen Frauen. Einzig Fräulein von Bernburg versucht, den Schülerinnen auch eine Freundin zu sein – ein Lichtblick für Manuela, die sich nur schwer dieser Welt ohne Wärme und Liebe unterordnen kann. Aus schwärmerischer Zuneigung wird Verliebtheit, und als sie nach einer Schultheateraufführung, beschwingt vom Erfolg und von Bowle, Fräulein von Bernburg ihre Liebe gesteht, kommt es zum Eklat. Inszeniert von der Österreicherin Leontine Sagan und ausschließlich weiblich besetzt beschreibt der Film das Leben im Internat als Metapher auf die vernichtende Macht des preußischen Disziplin- und Unterordnungsgeistes. MÄDCHEN IN UNIFORM war eine der ersten filmischen Auseinandersetzungen mit lesbischer Liebe. 1933 von den Nazis verboten, wurde der Film international ein großer Erfolg, insbesondere wegen der hervorragenden darstellerischen Leistungen.
Leontine Sagan. D: Hertha Thiele, Dorothea Wieck, Gertrud de Lalsky, Erika Mann.83 Min. FSK: 12
Einführung Ilona Scheidle, Lesbisch-schwule Geschichtswerkstatt HD-LU-MA RN
Cinema Quadrat Mannheim Collinistraße

 

 

Herbei mit dem Frauenwahlrecht. Ein Stadtspaziergang.
Sa. 14.8. um  14.30 Uhr, Stadtrundgang in Mannheim, Treffpunkt Rathausarkaden E 5
„Heraus mit dem freien Wahlrecht für die Frauen!“ Das forderte Clara Zetkin 1911 in Mannheim. Es war die erste Rede zum Weltfrauentag am 19. März 1911.doch wer kennt die hiesigen Wegbereiter*innen und die lesbischen Akteur*innen, die in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für Gleichstellung arbeiteten un arbeiten? Eine Spurensuche zum Jubiläum 100 Jahre Frauen*wahlrecht nach Frauenorten, Frauenaktionen und mehr.
Anmeldung bis 11.Juli 2018 unter: buero@ilonascheidle.de
Stadtrundgang Heidelberg – Sonntag 15. Juli  um 16.30 Uhr
„Heraus mit dem freien Wahlrecht für die Frauen!“ Das forderte Clara Zetkin 1911 in Mannheim. Es war die erste Rede zum Weltfrauentag am 19. März 1911, doch wer kennt die hiesigen Wegbereiter*innen und die lesbischen Akteur*innen, die in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für Gleichstellung arbeiteten un arbeiten? Eine Spurensuche zum Jubiläum 100 Jahre Frauen*wahlrecht nach Frauenorten, Frauenaktionen und mehr.
Anmelden bitte bis 12. Juli 2018 unter buero@ilonascheidle.de
Dyke*March Berlin – 27. Juli 2018 um 18 Uhr am  Platz der Luftbrücke.
Die L-Mag, das LesbenMagazin im deutschsprachigen Raum lädt zum sechsten Dyke*March in Deutschland ein. Der Dyke*March Berlin ist die Ahnfrau aller deutschsprachigen Dyke*Marches.  Anläßlich des zehnjährigen „Betriebsjubiläums“ der L-Mag organisierten Gudrun Fertig und Manuela Kay den ersten Dyke*March in der queeren Hauptstadt. Von den wiederkehrenden Dyke*Marches Berlin gründeten sich in direkter Folge die „Töchter“: Köln, Hamburg und Heidelberg (Rhein-Neckar).
Und wer nicht nach Berlin fahren will, hat die Alternative:
Workshop – DIY*-Siebdrucken für FLTI* – 27. Juli um 17 Uhr, 28.Juli ab 12 Uhr
Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem mit einem Gummirakel Farbe durch ein feinmaschiges Gewebe gepresst wird. An Stellen, an denen keine Farbe erwünscht ist, wird das Gewebe farbundurchlässig gemacht.
Aufs erste mag das ziemlich abstrakt und kompliziert klingen, es ist aber ein simples Verfahren, das sich schnell erlernen lässt.Bei unserem zweitägigen Workshop für Frauen, Lesben, Inter-, Trans-Personen (FLIT*) wollen wir gemeinsam Druckvorlagen erstellen, diese durch ein Entwicklungsverfahren auf unser Sieb übertragen und anschließend auf Stoff und Papier drucken.Der erste Workshop-Tag (2h) beginnt am 27. Juli um 17 Uhr, der zweite Workshop-Tag am 28. Juli beginnt um 12 Uhr und endet um 17 Uhr.Na, Lust aufs Drucken bekommen? Dann schnell anmelden unter: kalo@riseup.net – es stehen nur 10 Plätze zur Verfügung. Der Workshop ist kostenlos.
DIY ist eine Abkürzung für die Anfangsbuchsaben von „do it yourself“ – das Akronym meint in deutscher Übersetzung „selbermachen“ – nämlich Plakate, Banner, Poster für den Dyke*March Rhein-Neckar.

Geschichtspolitik: Eingreifen – Kritisieren – Verändern. Queere Praktiken und Strategien für Heidelberg
Geschichte ist eine veränderliche Angelegenheit. Historische Fakten mögen zwar objektiv sein, doch die Bedeutung, die Erinnerung und das Gedenken an das Vergangene ist abhängig von der Perspektive derer, die die Geschichte betrachten.
Der Workshop zeigt mit Beispielen aus Heidelbergs Vergangenheit auf, wie queere und feministische Interventionen in die symbolische Ordnung stattfanden und welche Strategien erfolgreich waren, um bislang ungesehen Menschen und Ereignisse in das Kommunikative Gedächtnis von Heidelberg einzupflegen.
Der Workshop regt, von einer Bestandsanalyse ausgehend, an, Ungleichheiten in der gesellschaftlichen Repräsentanz zu benennen und mit der Analyse  neue Wege für den öffentlichen Raum zu entwicklen. So gilt es Kriterien zu finden für das wer, was, wie und wo, und womit an Menschen und Ereignissen erinnert / gedacht wird, um zum kollektiven Gedächtnis der Stadt Heidelberg Eingang zu finden.
Beleutet werden Straßennamen, Denkmäler, Erinnerungstafeln und dergleichen. Ziel ist es, Heidelberg um queere und feministische Geschichte_n zu bereichern.
Workshop in Vorbereitung.

Les Dames de la chanson – queerfeministische Stimmen von Fleure Bleue zu Frauenrechten

Wer an Frauen im Chanson denkt, denkt zunächst an die Stars, die als Interpretinnen bekannt wurden, wie Edith Piaf, Juliette Gréco oder Dalida. Doch zahlreiche Künstlerinnen haben getextet und komponiert. Wer kennt die Werke von der frevelhaften Juliette Noureddine, der romantischen Barbara, der frechen Mireille, die leidenschaftliche Mick Micheyl, die verletzbare Gribouille, die engagierte Lara Fabian und viele anderer mehr.

Das Duo Fleur bleue hat sich auf die Suche nach Frauenpower im französischen Chanson gemacht. Florence Launay (Stimme) und Gudrun Eymann (Akkordeon) interpretieren Beispiele dieser Frauen.Sie erzählen deren Leben und garnieren den Gesang mit Übersetzungen der Chansons.

Am ersten oder zweiten Wochenende im Juli 2018 der Ort und Zeit ist noch offen.

 Heidelberger Lesbengeschichtslauf. 40 + mehr Jahre Zeitgeschichte

12. August 2018, Sonntag 14.30 Uhr, Heidelberg Kornmarkt

Kein Ort ohne Geschichte. Kein Ort ohne Lesbengeschichte. Das belegt die Heidelberger Stadtgeschichte. Der Stadtspaziergang erzählt von den Anfängen der Neuen Frauenbewegung, vermittelt mit Quellen die Geschichte des „lesbian out and proud“. Es  ist ein breites Spektrum lesbischer Kultur, politischer Kämpfe, Siege und Niederlagen. Der Rundgang endet mit einer bunten Mischung aus Quiz-Fragen und anderen Überraschungen. Zeitzeuginnen des Lesbenfrühlingtreffens von 1994,  der Regenbogenparade von 1979, des Kleinstadtlesbentreffens von 1975, der Come OUT Aktion von 1995 oder des Frauencafe Heidelbergs werden speziell begrüßt.Treffpunkt: Kornmarkt Heidelberg Altstadt,  2 h, UKB


Für stolze Töchter und Eltern – Ein Schlossrundgang der anderen Art

Diese kleine und private Führung richtet sich an Lesben, die stolz sind, Töchter sein zu können. Der Schlossrundgang richtet sich ebenso an Eltern, an (Groß)Mütter und (Goß)Väter, die stolz sind auf ihre lesbischen Töchter.
Beim gemeinsamen Schlendern durch die alten Gemäuer in einer der kurpfälzischen Schlossanlagen können allgemeine und persönliche Geschichten über Land und Leute, über gesellschaftliches Ankommen und Draußen-Sein ausgetauscht werden.
Kundige Führung ermöglicht Ein- und Ausblicke in die steinernen Anlagen. Vom „höfischen“ Leben wird ebenso erzähl wie von Coming-Out-Geschichten der hiesigen Dynastien. Die Erzählweisen bilden eine facettenreiche Palette von geglückt, verhindert, skandalisiert bis „totbeschwiegen“.

Details folgen bei der Anmeldung – bis 20.Juli 2018 unter buero@ilonascheidle.de

Wegbereiter*innen für das Frauenwahlrecht – queere Wege im und ins Parlament
Im Novemberg 1918, vor hundert Jahren, wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt. Am 19.Februar 1919 sprach Marie Juchacz (SPD) als erste Frau im Reichstag. Vorausgegangen war ein langer und erbitterter Kampf, in dem die Vertreter der Obrigkeit versucht hatten, das Frauenwahlrecht zu verhindern. Doch die weltweit gespannten Netze der Frauenrechtlerinnen führten – allen Gewalten zum Trotze – erfolgreich zum Frauenstimmrecht. Danach gingen die Wegbereiter*innen im Geflecht von Administration und Parlamentarismus weiter – zahlreiche waren queerfeministisch unterwegs. Der Vortrag beleuchtet die internationalen Netze der Suffragetten und die lokalen Bezüge Aktionen und Personen.
Vortrag N.N. Details folgen
Claire Waldoff Abend: Heraus mit den Männern aus dem Reichstag .. und rin mit den Frauen in das Ding.
Sie war die Stimmer Berlins der „Goldenen Zwanziger“. Noch bevor das Zeitalter der „neuen Frau“ ausgerufen wurde, nahm sie sich alle Freiheiten, die ihr in den Sinn kamen. Dafür wurde sie von allen geliebt. Sie war ein Energiebündel, ein Schalk und löste begeisterte Lachsalven aus. „Hannelore“ setzte sie ein gesungenes Denkmal. Wie keine andere traf sie den Ton, der die Menschen berührte: „Wer schmeißt denn da mit Lehm?“ oder „Sein Milieu“ kannte jedes Kind.
In Vorbereitung, Details folgen.