Mittwoch 15. Juli 26: Meine Kollegin, die zur Lesbengeschichte forscht, erhielt eine Mordandrohung per Post. Antifeminsmus, Queerfeindlichkeit und rechtsextremer Terror

EINLADUNG für Mittwoch, den 15. Juli 2026 um 18 Uhr in Stuttgart,

 

Vorstellung des Sichherheitsreports der Amdeus-Antonio-Stiftung

Besuch der (Wander-) Ausstellung rechtsextremer Terror ist zuvor möglich. Siehe Flyer am Ende des Beitrages….

Anschließende Gesprächsrunde mit:

– Betina Starzman (CSD Stuttgart)
– Caleb Davis (CSD Pforzheim)
– Ilona Scheidle (Dyke-Marsch Rhein – Neckar)
– Tom Ulmer (VelsPol)
– Ronja Pohl (Amadeu- Antonio -Stiftung)
– Len Schmid (Fachstelle gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit Ba-Wü)
– Moderation: Brigitte Lösch (Initiative Hotel Silber)

 

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Kooperationspartner: Haus der Geschichte, Amadeu-Antonio-Siftung, AG Queere Erinnerungskultur

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Ausstellung zu rechtsextremem Terror im „Hotel Silber“

Rechtsextremer Terrorismus und rechtsextreme Gewalt bedrohten und bedrohen Menschen und die Demokratie. Die Ausstellung im Erinnerungsort Hotel Silber in Stuttgart greift Fälle in Geschichte und Gegenwart auf:

Von der Ermordung des demokratischen Politikers Matthias Erzberger 1921 über die rechtsradikale Gewalt der 1990er-Jahre bis zu aktuellen Putschplänen von Kreisen sogenannter Reichsbürger.

Die Ausstellung ist vom 19. März 2026 bis zum 14. Februar 2027 im „Hotel Silber“ in Stuttgart zu sehen. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg mit der Dokumentationsstelle Rechtsextremismus im Generallandesarchiv Karlsruhe (DokRex).

Neben den Terrorakten selbst thematisiert die Ausstellung die Perspektiven der Betroffenen, gesellschaftliche Reaktionen und die juristische Aufarbeitung. Originalobjekte zeugen von der menschenverachtenden Ideologie und von der mörderischen Entschlossenheit der Terroristen. Brandsatzreste und Tatortfotos erinnern an oftmals vergessene, tödliche Anschläge. Ein Baseballschläger und Plattencover stehen für das brutale Wiedererstarken der radikalen Rechten in den Neunzigern. Das grausame Weltbild des Nationalsozialistischen Untergrunds verdeutlicht ein zynisches Brettspiel. In der Ausstellung laden aber auch interaktive Stationen dazu ein, über den eigenen Beitrag zur Bekämpfung von Rechtsextremismus nachzudenken.

Zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern bietet das Haus der Geschichte ein vielfältiges Programm zu der Ausstellung an, mit Diskussionen, Führungen, Vorträgen, Theater und weiteren künstlerischen Veranstaltungen.

Der Eintritt in die Ausstellung „Rechtsextremer Terror“ kostet 4 Euro (ermäßigt 3 Euro).