Städtisches Erinnerungs- und Gedenkkonzept MIT feministischer Perspektive der Regenbogengeschichte Heidelbergs

Es gibt vielerlei Perspektiven auf die mehr als 800 Jahre Stadtgeschichte Heidelbergs.

Seit 2023 formiert sich der Arbeitskreis zur Erarbeitung eines „Gesamtstädtischen Konzeptes für ein vielfältiges Gedenken an NS-Unrecht in Heidelberg“. Viele Menschen aus zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen und auch von städtischen Institutionen arbeiten daran, dass sich die Heidelberger Stadtgeschichte künftig auch im öffentlichen Raum mit dem negativen Eigentum zeigen kann. Analog und digital.

Zum Stand der Konzeptionierung, Ein- wie auch Ausschlussmechanismen des Arbeitskreises, zu Themenfelder der forschenden Akteur:innen und dergleichen mehr werden beteiligte Fachleute des Arbeitskreises an diesem Abend den Stand der Dinge vorstellen.

Interessierte können sich vorab auf der nachfolgenden Homepage informieren: https://www.heidelberg.de/HD/Leben/ns-unrecht+in+heidelberg.html

An dem Abend wird die Heidelberger Arbeit in die landesweite Erinnerungs- und Gedenkkultur / -praxis kontextualisiert.

Eingeladen sind Interessierte, kolleg:innen der Zivilgesellschaft wie auch professionelle Kulturschaffende von Nah und Fern.

Datum: Montag, 11. Mai 2026
Zeitlicher Beginn: 17 Uhr
Geplantes zeitliches Ende: 18 Uhr / 18:30 Uhr
Stadt/Ort: 69117 Heidelberg

Queer-Space, Am Karlstor 1 / S-Bahn-Haltestelle „Altstadt Heidelberg“
Eintritt/ Anmeldung: Spenden sind willkommen.

Die Lesbisch-Schwule Geschichtswerkstatt Rhein-Neckar initiierte 2016 den Dyke*March Rhein-Neckar als geschichtspolitische Intervention. Im kommenden Jahr wird diese Intervention ihr 10 jähriges Jubiläum feieren -> zur Sichtbarkeit lesbischer und queere Menschen in der Landesgeschichte.
Wie kann die agile Gedenkpraxis des Dyke*Marches RheinNeckar an (un)sichtbare Lesbengeschichte.n und queerfeministische HERstory erinnert werden, wird eine Frage an diesem Abend sein.